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Intelligenzminderung.

Eine Eltern-Information des Zentrums für Kindesentwicklung.

Was sind Intelligenzminderungen?

Die Intelligenz, auch: Kognition (lat.) ist die Fähigkeit des Gehirns, viel zu lernen und sich zu merken, sich leicht an neue Situationen anpassen- und abstrakt denken zu können. Die Intelligenz eines Menschen kann mit speziellen Tests, den Intelligenztests, gemessen werden, dabei wird der sogenannte Intelligenzquotient (IQ) als aussagefähiger Wert ermittelt.

Als “normale Intelligenz“ gilt ein IQ-Wert von 85 bis 115. Liegt der gemessene Wert unter 85, bezeichnet man dies als unterdurchschnittliche Intelligenz. Liegt der ermittelte Wert unter 70 bezeichnet spricht man von Intelligenzminderung.

Übersicht Bedeutung der IQ-Werte

IQ 85 – 115 → durchschnittliche Intelligenz

IQ 70 – 84 → unterdurchschnittliche Intelligenz

IQ 50 – 69 → leichte Intelligenzminderung

IQ 35 – 49 → mittlere Intelligenzminderung

IQ < 35     → schwere/schwerste Intelligenzminderung

Wenn eine Intelligenzminderung bei Kindern vorliegt, haben sie häufig grundlegende Schwierigkeiten in ihrer Entwicklung, zum Beispiel im Hinblick auf Sprache, Motorik und die intellektuellen Fähigkeiten.

Wo liegen die Ursachen?

Vielfach können Erbkrankheiten nachgewiesen werden, deren Ursache in den Chromosomen liegt. Es wird davon ausgegangen, dass etwa 2-3 % aller Menschen von Intelligenzminderung betroffen sind. In manchen Fällen sind auch Schwierigkeiten in der Schwangerschaft und im Ablauf der Geburt, der Konsum schädlicher Substanzen wie Alkohol, Drogen, Medikamente und Tabak durch die Mutter oder akute Erkrankungen ursächlich verantwortlich.

Wie können wir im Zentrum für Kindesentwicklung helfen?

In unserem Zentrum wird mit Hilfe der körperlichen Untersuchung durch unsere Ärzte*innen und der funktionellen Untersuchung – z.B. mit Hilfe von IQ-Tests – durch unsere Therapeuten*innen ermittelt, ob und in welchem Umfang eine Intelligenzminderung bei einem Kind oder Jugendlichen vorliegt.

Durch Feststellung seiner individuellen Stärken und Schwächen, finden wir heraus, in welchen Bereichen eine Förderung erfolgen sollte.

Um die allgemeine Entwicklung des Kindes oder Jugendlichen zu unterstützen, finden – besonders in den Kinderjahren (<10 Lebensjahre) – therapeutische Maßnahmen statt, je nach Sinnhaftigkeit in Form von Physiotherapie, Ergotherapie, Sprach- und psychomotorischer Therapie, dieses einzeln oder in einer Gruppe.

 INTELLIGENZMINDERUNG, C. Flehmig, KvF, 2018

Unser Text zum Download –> bitte clicken

Intelligenzminderung

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Weitere Informationen finden Sie  hier:

Intelligenzminderung bei Kindern und Jugendlichen