Sozialpädiatrisches Zentrum I Praxis Dr. med. Inge Flehmig I Rümkerstraße 15-17 I 22307 Hamburg I 040 6315218                                                            Login

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Was ist das Asperger Syndrom?

Informationen über das Asperger Syndrom zum Ausdrucken


Betroffene Kinder haben häufig Schwierigkeiten, angemessen mit anderen Kindern in Kontakt zu kommen, verspüren oft gar nicht erst den Wunsch nach Kontakt (sind Außenseiter in der Schule), können soziale Signale nicht richtig erkennen (z.B. Gesichtsausdrücke), haben Spezialinteressen (z.B. Dinosaurier, Sterne, Autos), sind oft motorisch ungeschickt, haben eine eigenartige Sprechmelodie, sind beunruhigt, wenn der Tagesablauf verändert wird und nehmen Sprache wortwörtlich. Sie wirken ‚verschroben‘, Jugendlichen ist der alterstypische Modedruck egal.

Diese Auffälligkeiten werden dem autistischen Spektrum zugeordnet. Im Gegensatz zum bekannten ‚frühkindlichen Autismus‘ sind allerdings der Sprachgebrauch und die Intelligenz normal. Oft sind zusätzlich zum Asperger-Syndrom Merkmale von ADS zu beobachten.

Es sind häufiger Jungen als Mädchen betroffen. Die Gefahr einer Fehldiagnose ist groß, da das Asperger-Syndrom erst in den letzten Jahren bekannter wurde. So werden Betroffenen häufig Persönlichkeitsstörungen wie Borderline, motorische Störungen oder eine soziale Unsicherheit als Diagnose gestellt.

Das Verhalten der Betroffenen ist außerordentlich vielfältig. Einige Betroffene reden sehr viel, andere kaum, einige ziehen sich sehr zurück, andere suchen die Nähe zu anderen Menschen (z.B. um „normale“ Menschen mit ihren Verhaltensweisen zu verstehen).

Was sind die Ursachen?

Es wird eine genetische Ursache vermutet.

Wie kann das Zentrum für Kindesentwicklung helfen?

Es findet eine ausführliche Diagnostik durch unsere ÄrztInnen und TherapeutInnen statt. Besonders die psychologische Diagnostik ist wichtig. In dieser werden Tests zur Leistung und zur Persönlichkeit durchgeführt, Verhaltensbeobachtungen gemacht und ausführliche Gespräche mit den Eltern geführt.

Da häufig die Angehörigen der Betroffenen starke Schwierigkeiten mit dem ungewöhnlichen Verhalten ihrer Kinder haben (z.B. verstehen Eltern nicht, dass ihr Kind wenig Druck verspürt, sich mit anderen Kindern zu verabreden), ist Elternberatung besonders wichtig. Mit den Kindern wird ergotherapeutisch und psychomotorisch gearbeitet. In der Einzelbehandlung geht es oft um eine angemessene Verarbeitung von Sinneseindrücken, in der Gruppentherapie um das Üben von Sozialverhalten im Kontakt mit anderen Kindern.

Wo kann ich weitere Informationen erhalten?

http://www.aspergia.net
Auf dieser ausführlichen Selbsthilfeseite kann sogar ein Selbsttest gemacht werden

http://www.aspies.de
Selbsthilfeorganisation mit Forum für betroffene Kinder und Jugendliche

http://www.youtube.com/watch?v=kJSkqh2xzkc
Videoausschnitt (6‘) der Dokumentationsreihe „Quarks“

http://www.aspiana.de/neben/icd10who.htm
Diagnosekriterien nach ICD-10

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